Irene am Illustrieren eines Avatars

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Wie das Leben so schreibt

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Künstlerin Irene Pfleger und Ihr Hund Leo bei den Fotoshootings

Technische Präzision und
künstlerische Sensibilität

Die Anfänge: Eine Zeichnerin mit großen Träumen

Schon als Kind war ich fasziniert von der Kunst. Mit meinen Zeichnungen habe ich Gefühle verarbeitet, Geschichten erzählt und Fantasiewelten erschaffen. Bereits in der Schulzeit begann ich, kleine Aufträge anzunehmen und mit Grafiken mein eigenes Geld zu verdienen. Doch mein Traum war größer: Ich wollte in die USA auswandern und für Walt Disney arbeiten. Figuren wie die Bären aus „Bärenbrüder“ inspirierten mich – diese Geschichten wollte ich selbst zum Leben erwecken.

Doch in meiner Welt vor 35 Jahren war „Künstlerin“ kein „richtiger“ Beruf. Die Erwartungen waren klar: ein sicherer Job, eine solide Laufbahn. Und dennoch habe ich meine Leidenschaft nie aufgegeben – sie war wie ein Feuer, das in mir brannte.

Zwei Welten: Beruf und Berufung

Lange Zeit lebte ich zwei Leben: einen „ordentlichen“ Beruf und meine wahre Berufung als Künstlerin. Neben meinem Brot-Job zeichnete ich weiter, zeigte meine Werke, wo ich konnte, und arbeitete oft auch kostenlos für Zeitungen, nur um meine Kunst in der Öffentlichkeit zu abzudrucken.

Auch als ich Mutter von drei Kindern wurde, blieb meine Kunst ein fester Bestandteil meines Lebens. Schritt für Schritt baute ich mein Business aus – mit Geduld und Ausdauer. Der Wendepunkt kam vor etwa 15 Jahren, als ich mich klar als Künstlerin und Kunstgrafikerin positionierte. Netzwerke, Professionalität und der Mut, aus meinem Talent ein echtes Unternehmen zu machen, wurden die Basis für meinen Erfolg.

Corona: Ein Wendepunkt und ein Neuanfang

Die Pandemie brachte für viele Herausforderungen – für mich war sie auch eine Chance. Plötzlich hatte ich Zeit, mich auf mich selbst zu konzentrieren. Ich entdeckte die Welt der Digitalisierung, baute meine Online-Präsenz aus und erschloss neue Märkte und zum ersten Mal fühlte ich mich vollständig in meiner Rolle als Unternehmerin angekommen.

Corona war nicht nur eine Krise, sondern auch ein Neuanfang, ein Sprungbrett: Ich entwickelte mich weiter, wagte mutige Entscheidungen und erlebte, wie mein Marktwert und meine Positionierung klarer und stärker wurden.

Erfolg bedeutet Erfüllung

Heute bin ich nicht mehr „nur“ Künstlerin – ich bin Unternehmerin. Meine Arbeit erfüllt mich nicht nur künstlerisch, sondern gibt mir auch die Sicherheit, meinen Weg selbstbestimmt zu gehen. Erfolg bedeutet für mich nicht nur wirtschaftliche Stabilität, sondern auch die Freiheit, das zu tun, was ich liebe, und damit andere Menschen zu inspirieren.

Für mich war Selbstständigkeit nie ein großer Sprung, sondern ein Weg voller kleiner Schritte. Dabei habe ich gelernt, dass Erfolg nicht nur im Ergebnis liegt, sondern im Prozess: in den Herausforderungen, den Rückschlägen und den kleinen und großen Siegen. Heute weiß ich, dass Künstler sein nicht nur eine Berufung, sondern auch ein Business ist – ein Beruf mit Bestand und Bedeutung. Und damit bin ich angekommen.

Erfolg ist nicht das Ziel, sondern der Weg. Heute bin ich nicht nur Unternehmerin, sondern auch eine Frau, die gelernt hat, dass Erfolg nicht das Ziel ist, sondern ein Ergebnis. Der wahre Wert liegt darin, den Prozess zu lieben – die Herausforderungen, die Rückschläge, die kleinen und großen Siege. Und Erfolg bedeutet auch, die eigenen alten Glaubenssätze loszuwerden: Künstler zu sein ist etwas Besonderes und der Beruf Künstler hat durchaus auch im Business Bestand. 🙂

“Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.” (Marcus Aurelius)
Künstlerin Irene Pfleger am lächeln bei den Fotoshootings
Künstlerin Irene Pfleger Und Ihr Hund Leo sehen sich an bei den Fotoshootings
Strand, Meer und wolkenloser Himmel